Daten über das Stromnetz?
Power-Line Kommunikation macht es möglich!
Die EHS und Power-Line Kommunikation
Die Idee der Heimautomation existiert bereits seit vielen
Jahren. Aber erst kürzlich wurde die richtige Kombination von technischen
und ökonomischen Faktoren entwickelt. Die
Europäische Kommission (CEC) fördert seit einiger Zeit
Programme zur Erforschung und Entwicklung von
Kommunikationstechniken für den Heimbereich. Dies
führte zur Entwicklung einer Spezifikation,
der European Home Systems (EHS), die
eine Reihe von Regeln und Methoden zur Gerätekommunikation festlegt.
Diese Spezifikation wird von der European Home
Systems Association (EHSA) betreut und entwickelt sich zu einem
europäischen Standard.
Eine der bisherigen Einschränkungen der Heimautomation
war die notwendige Zusatzverkabelung der Aktoren, Controller und Sensoren.
Eines der Kommunikationsmedien, das in der EHS-Spezifikation festgelegt wird,
ist das Stromnetz (230/115V Wechselspannung). Dank diesem Ansatz ist es
nicht mehr notwendig, zusätzliche Kabel für Kommunikationszwecke
zu verlegen. Alle Geräte sind
an das Stromnetz angeschlossen und kommunizieren über dieses Medium.
Für die Powerline Kommunikation wird ein so genanntes
Powerline Modem benutzt, um Daten über die Stromleitung zu senden und
zu empfangen.
Dieses Leitungsinterface beruht in seinem Kern auf einem von
ST-Microelectronics S. A.
entwickelten Spezialschaltkreis, dem
ST7538P.
Dieses Modem kann entweder mit einem PC oder einem Mikrocontroller verbunden werden.
Mittels einer Kombination von Modem und Mikrocontroller, kommunizieren die verschiedensten Geräte
wie Heizungen, Kühlschränke, Waschmaschinen usw. miteinander.
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